Yves laRock und Jesus Luz – „Are you ready to be a Running Man?“

"Yves ist wie ein grosser Bruder für mich." so Hottie Jesus Luz über seinen neuen Big-Buddy Yves LaRock.

Ein Augenschmaus im Doppelpack. Und ich mitten drin. Als Yves LaRock und Jesus Luz die Lounge-Aria im Touchclub Bern betraten, musste ich erst einmal leer Schlucken. Hot. Seit knapp einem Jahr versucht das brasilianische Model und Ex-Bettmümpfeli von Madonna Jesus im DJ Business Fuss zu fassen. Yves laRock wollte sich die Chance nicht entgehen lassen und liess den Sprössling Teil eines seiner neuen Projekte werden. Das Ergebnis namens „Running Man“ lässt sich nicht nur optisch gut sehen. Wie es den beiden während den Dreharbeiten zum offiziellen Musikvideo ergangen ist, was Jesus von seinem Namen hält und wieso Yves auf einem seiner neuen Tracks einen auf Sänger macht – read it here.

Das Interview

Jesus, du stiegst in kürzester Zeit von 0 auf 100. Wie ist das für dich plötzlich mit begabten und international  erfolgreichen DJ’s zusammenzuarbeiten?
Jesus:
Es ist unglaublich und eigentlich realisiere ich gar nicht wirklich, was um mich herum passiert. Es ist eine enorme Chance und ich bin für jeden Augenblick dankbar.

Jesus, denkst du, dass du dich seit deinem Erfolg in der Musikbranche verändert hast?
Jesus:
Irgendwie schon. Und irgendwie auch nicht. Ich fühle mich reifer und ich sehe viele Dinge anders als früher. Seit dem man mich kennt, habe ich mehr Möglichkeiten in meinem Leben und kann auch mehr Facetten meiner Persönlichkeit zeigen. Ich bin aber immer noch ich, verstehst du? Das, was sich verändert hat, sind die Menschen um mich herum. Das ist alles.

Wie kamst du überhaupt in die DJ Szene rein und wieso gingst du auf eine DJ Schule?
Jesus:
Als ich ein Teenie war, hörte ich oft Rock n Roll. Als ich in die elektronische Szene hineinrutschte, waren die DJ’s für mich Idole. Ich liebte es ihre Musik zu hören und ich hatte immer den Traum selbst DJ zu werden. Die nötige finanzielle Mittel fehlten mir jedoch dazu. Als ich mir im Modelbusiness einen Namen gemacht hatte, konnte ich mir plötzlich Dinge leisten, die früher für mich tabu waren. Ich entschloss mich einer meiner Träume zu verwirklichen und das Handwerk eines DJ’s auf einer Schule zu lernen. It was worth it.

Denkst du, dass es auch aufgrund deines guten Aussehens mit der Karriere geklappt hat?
Jesus:
Das Aussehen spielt klar eine essenzielle Rolle in meinem Leben. Ich arbeite als Model und mein Aussehen ist mein Kapital. Das Wichtigste aber im Dasein eines DJ’s ist meiner Meinung nach die Musik, gute Stimmung und das Gefühl, welches man durch seine Lieder in die Welt hinaus tragen kann. Schlussendlich kommt es dann doch nicht darauf an, ob man jetzt dick oder dünn ist. Man muss die Musik fühlen. Es geht über den Look hinaus und ist etwas Unergründliches.

Yves, denkst du, dass Jesus genug Talent und Courage hat, um sich im Musikbusiness durchzusetzen?
Yves:
Ja, das denke ich auf jeden Fall. Ich kenne ihn und er besitzt viel Talent. Er weiss, wer er ist, woher er kommt und was er erreichen will. Sich selbst treu zu bleiben ist sehr wichtig im Leben. Ein französisches Sprichwort besagt: Den Kopf auf den Schultern tragen. Das tut er auf jeden Fall. Ich bin mir sicher, dass er es noch weit bringen wird.

Jesus ist 24 Jahre alt. Also bist du fast zehn Jahre älter als er.
Yves:
Ja, das kann man so sagen.
Jesus:
Yves ist wie ein älterer Bruder für mich.
Yves:
Eh Moment. Ich bin 22. Haha.
Jesus:
Ja logisch!

Erinnerst du dich an die Zeit, in der du genau so alt warst wie Jesus?
Yves:
Oww… (schaut Jesus an und denkt wohl an die Vergangenheit) Ich war sehr unreif und ein Bad Boy. Es war nicht die beste Zeit meines Leben. Ich kam gerade aus der Hip-Hop Szene raus und war in schlechter Stimmung. Als ich dann begonnen habe Musik zu produzieren, ging es wieder aufwärts. Man kann sagen, dass die Musik mein Leben gerettet hat.

War es für dich Yves auch ein Risiko mit einem Newcomer wie Jesus zusammenzuarbeiten? Hattest du keine Angst deinen Ruf zu verlieren?
Yves:
Ach weißt du, es spielt mir echt keine Rolle, ob er nun ein alter Schinken oder ein Neuling im Geschäft ist. Für mich ist es nur wichtig eine Person zu fühlen. Ich habe Spass und ein gutes Gefühl bei der ganzen Sache. Das ist alles, was zählt.

Euer musikalisches get-together entstand aufgrund eines nächtlichen Zusammentreffens in einer Bar mit Drinks. Mögt ihr es im Leben auch gerne bunt, feiert ausgiebig und betrinkt euch am Wochenende?
Yves:
Nein, sicher nicht, wo denkst du hin! Haha. Nein, im ernst jetzt. Klar gibt es das. Unser Beruf lebt sozusagen im und vor allem vom Nachtleben. Ich mag Parties. Aber nicht jeden Tag oder jede Woche. Schliesslich gibt es auch noch andere Dinge im Leben, die zählen. Familie zum Beispiel.
Jesus:
Ja genau. Weißt du, wenn wir arbeiten, haben wir immer fun und eine gute Zeit. Egal wo wir sind, überall ist eine Party. Wir leben sozusagen eine. Für mich persönlich ist es aber wichtiger an einem freien Tag mit Familie oder Freunden an den Strand zu gehen…

…und die ganz normalen Dinge zu tun.
Jesus:
So ist es.
Yves:
Party können wir immer haben.
Jesus:
Es kommt die Zeit, in der das ganze irgendwie seine Magie verliert.

Yves. In einem deiner neuen Songs „Until tomorrow“ fungierst du für einmal neben dem DJ auch als Sänger. Was war das für dich für eine Erfahrung selbst auf einem deiner Tracks zu singen.
Yves:
Also eigentlich singe ich immer auf meinen Demos, bevor ich sie an andere Sänger weitergebe. Vielen ist es aber egal, ob ihnen der Song gefällt oder nicht, Hauptsache man kann fett cash absacken. Bei “Until Tomorrow” war genau das der Fall. Ich habe es dem damaligen vorgeschlagenen Sänger geschickt und er fragte mich gleich wie viel Geld er dafür bekommen würde. Ich sagte ihm Fuck you und ging selbst ins Studio. Ich weiss zwar, wie man singt, aber ich bin kein richtiger Sänger.

Yves laRock feat. Trisha – Until Tomorrow

„Running Man“ heisst euer gemeinsames Projekt. Was für eine Idee verbirgt sich hinter dem Track?
Jesus:
Es geht im eigentlichen Sinn um Selbstfindung. Die Suche nach seiner Seele und herauszufinden, wer man wirklich ist.
Yves:
Hier schau – das ist der Trailer!

(Der Laptop wird aufgeschlagen und ich darf den Trailer zum Videoclip begutachten. Jesus rennt, wie in einer Adidassportwerbung für Schuhe am Beach von Rio entlang. Das wäre wohl das Showing für den Selbstfindungstrip. Am Ende des Musikvideos findet eine Party an einem schön gelegenen Plätzchen auf einem Hügel statt. Yves macht logischerweise den DJ im Movie, die anderen tanzen und haben Spass. Sexy Ladies inklusive – wie könnte es auch anders sein. Da sag ich doch mal: Sommer – here u come again! Leider kann ich euch hier an dieser Stelle kein Vorgeschmack in Form eines Teasers posten, denn der Clip ist noch nicht offiziell veröffentlicht. Sorry.)

Aii, hot Chicas!
Yves:
Ow ja. In Brasilien gibt es so viele schöne Frauen.

Der Song hört sich gut an. Ich freue mich schon den ganzen Clip anzusehen.
Jesus:
Auf jeden Fall. Ich denke es ist ein gute Sache. Auch wenn die Dreharbeiten wirklich anstrengend waren… (logisch, dein Drehmotto hiess schliesslich auch: Grind abe uu seckle.)
Yves:
Puh, das kannst du laut sagen.

Mal abgesehen von eurem Track „Running Man“, wisst ihr eigentlich was der Running Man auch noch sein kann?
Yves:
Hä? Was ist der Running Man?

Der Running Man ist ein old-schoool Hip-Hop Move. Soll ich ihn euch zeigen?
Jesus:
Ja eh, do the Running Man!
Yves:
Haha. Ja, tu es!

Oje. Was für eine schlechte Idee. Aber hey, wer sagt schon nein, wenn man sich vor der ganzen Touchclubcrew, den wichtigsten Pressemenschen der Schweiz, vor Weltstars und deren Managern blamieren kann?! Eben. Also machte ich den Running Man.

Do the Running Man

Yves: Haha, das ist lustig.
Jesus:
Ich meine, ich kenne den Film Running Man mit Schwarzenegger, aber das wusste ich nicht. Ich komme aus der Hip-Hop Szene und kenne den Move nicht. Fast schon peinlich. Du musst uns diesen Move irgendwann mal beibringen.
Jesus:
Ich muss sowieso in meinem Leben noch mehr Erfahrungen sammeln. (Jesus schaut mich an. Ich check den Joke und muss laut lachen. Yves auch.)

Ha! Nein, aber Jungs. Im ernst. Verspricht mir, dass ihr euch den Running Man noch auf youtube reinzieht. Ich und tanzen, das ist so eine Sache.
Yves:
Alles klar. Versprochen.

Jesus. Auf deinem Rücken hast du dir deinen Namen tätowieren lassen. Was bedeutet er dir?
Jesus: Mein Name bringt mir viel Glück und gute Energie. Ich finde meinen Namen speziell. Jesus, klar was das heisst, oder? Und Luz bedeutet im Portugiesischen Licht. Ich habe keinen Gott. Ich glaube irgendwie in alle Religionen, aber ich vertraue in Jesus Christus. Jesus war ein Retter. Und Jesus in Verbindung mit Licht, das ist schon was Spezielles. Ich denke, es ist ein Geschenk solch einen Namen zu besitzen. Ich bin deswegen aber kein Egoist oder Exzentriker, nur weil ich mir meinen Namen auf den Rücken tätowiert habe. Es hat eine klare Message dahinter.

(In Zwischenzeit zeigt mir Jesus noch ein anderes Tattoo. Ein Kreuz, welches sich auf seiner linken Wade befindet.)

Letzte Frage. Was ist euer Zukunftsprojekt?
Yves:
Ah, wir sind erst gerade mit diesem Projekt fertig geworden. Das reicht jetzt vorerst.
Jesus:
Step by Step.
Yves:
Aber wir haben eine gute Beziehung zueinander. Es wird sicher noch weitere Projekte geben.

…und es folgt ein männlicher Händeklatsch zwischen den Beiden. Ha, nichts geht über eine richtige Männerfreundschaft hab ich einmal gehört. Da sind wir einmal mehr glücklich uns sagen, wie es Michael Jackson formuliert hätte, wenn er noch unter uns weilen würde: This is it.

Official Homepage: Yves LaRock

Official myspace Site: Yves LaRock

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