Wie diese Rapper zu ihren Namen kamen

Wofür steht ein Name? Für Rapper – ob sie nun ihre richtige oder eine mit einem Schuss Kreativität angehauchte Bezeichnung verwenden – ist der Künstlername meist genauso wichtig wie die eigene Musik. Hier erfährst du, wie unsere sechs Hip-Hop Mogule bzw. aufkommende Visionäre zu ihrem Künstlernamen fanden. 

jayzJay Z
Die Geschichte um die Namensfindung von Herrn Carter reicht bis in seine Kindheit zurück. Aufgewachsen in Brooklyn, bewegte sich der junge Künstler oft von seiner Subway Station J/Z aus fort. Seine ersten musikalischen Werke veröffentlichte er jedoch vorerst unter dem Namen Jazzy. Da dieser allerdings sehr häufig verwendet wurde, liess er 1989 davon ab. Als er den Song «The Originators» von Jaz-O featurte und damit grosse Bekanntheit erlangte, war sein Künstlername geboren. Jay-Z ist eine Homage an seinen Mentor und seine Kindheit.

GhostGhostface Killah
Dass der Wu-Tang Clan eine Affinität zu Martial Arts Filmen hat, überrascht wohl keinen. Das dies jedoch der Grund für den Künstlernamen von Dennis Coles ist, vielleicht schon eher. Der Film «Mystery of Chessboxing» aus 1979 handelt von einem Kind, welches den Tod seines Vaters rächt, dem «Ghostfaced Killer».

Action


Action Bronson
Bei Action Bronson hat sich die Geschichte um die Findung seines Künstlernamens nicht allzu kompliziert gestaltet. Da er als Graffiti-Künstler immer das Wort Action benutzte, war dieses sozusagen schon gesetzt. Da ihm das jedoch zu kahl war, musste noch mehr her. Charles Bronson war einer seiner Lieblingsschauspieler und so hängte er Bronson an Action an.

schoolboy

 

 

 

 
ScHoolboy Q
ScHoolboy Q’s Name bekam er von einem Zuhälter namens «Schoolboy» aus seinem Quartier Hoover, LA. Er selbst jedoch entschied sich dafür, als er die High School mit der Note 5.5 abschloss.

biggi

 

Biggie Smalls / Notorious B.I.G.
Christopher Wallace klaute sich den Namen Biggie Smalls wie ein richtiger Gangster vom Film «Let’s do it again», in welchem Calvin Lockhart den Verbrecher Biggie Smalls spielte. Lockhart verklagte ihn jedoch und so musste er sich in Notorious B.I.G. umbenennen.

tupac

 

Tupac
Viele glauben ja, dass Tupac/2Pac ein Wortspiel seines richtigen Namens sei. Dies stimmt jedoch nicht ganz. Er kam nämlich unter dem Namen Lesane Parish Crooks zur Welt, seine Mutter, Afeni Shakur, taufte ihn jedoch noch vor seinem ersten Lebensjahr um. Tupac Amaru II, wie er fortan hiess, ist der Name eines inkaischen Revolutionärs aus dem 18. Jahrhundert.

VR

Rihanna – Neues Album “Talk that Talk”

Das 6. Studioalbum von Robyn Rihanna Fenty „Talk That Talk“  ist da! Der Exoten-Pop aus “Loud” ist zwar geblieben, wiederentdeckt hat Riri aber die elektronische Tanzmusik. Eine unordentliche LP, die alle Fassetten eines Künstlers zu schätzen weiss. Gewinne CD!

Rihanna hat sich erst gerade noch in Zürich in den Schritt gegriffen und im knappem Zweiteiler eine geballte Ladung Hotness im Hallenstadion verteilt, da freut man sich bereits aufs nächste grosse Tüpfchen auf dem I. Am 18. November wird ihr 6. Studioalbum „Talk That Talk“ veröffentlich. Die erste Vorabsingle „We Found Love“ feat. Calvin Harris (der übrigens am 10.12 im Kaufleuten auflegt) hat für viel Aufsehen und träumerisch vertanzte Seelen gesorgt.

Rihanna – We Found Love feat. Calvin Harris

Der neue Longplayer „Talk That Talk“ ist ein Sammelsurium. Von schönen R’n’B Balladen, wie man sie von Rihanna halt kennt, bis zum Euphoriesound, bei dem man sich fragen muss, ob das nun wirklich ernst oder peter ist. Melodisch besitzt das Album keinen roten Faden, was man vom Inhalt nicht sagen kann. Rihanna war schon immer experimentierfreudig. Wo bei „Loud“ plötzlich Elektro ins Spiel kam, sind es nun  Eurodance und Dancehall. „Where Have You Been“, „Cockiness“ oder „Brithday Cake“ soll man nur schon der Neugier wegen hören.

Der heisse Riha’n’B wurde nicht vergessen. Mit Rapper und Patronus Jay-Z gibt’s ein nettes kleines Featuring, welches den gleichen Namen wie das Album selbst trägt. „Roc Me Out“ ist sozusagen die Neu-Version von „S&M“ und „Rude Boy“ ein cooler Dancetrack, den Frau ganz Frau sein lässt und Mann einmal mehr gezeigt wird, wo der Wind weht. „Drunk On Love“, „We All Want Love“ und vor allem „Farewell“ sind die Rosen im Garten. Logisch gehts um Liebe. Logisch gehts um starke Gefühle, Verletzlichkeit und Herzweh. Zum Glück ist auch bei Rihanna weniger ist mehr geblieben und so kommen diese Lieder auch ganz ohne diesen modernen Elektro-Schnickschnack aus.

Auf das Video zu „Watch ‘n’ Learn“, wenn es denn Eines gibt, soll man sich jetzt schon einen Platz in der ersten Reihe reservieren. Auch wenn es eher einer der gemütlichen Songs auf der Platte ist, sind Sex und Laszivität bereits vorprogrammiert.

Die nächste Singleauskopplung hört auf den Namen „You Da One“. Ein flottes Chanson d’amour mit Reggae Groove.

Rihanna –You da One

[youtube]http://youtu.be/gTo94mt1aiU[/youtube]

 

In 6 Jahren ganze 6 Studioalben zu produzieren muss anstrengend sein. Rihanna hats zwar nicht bemerkt, aber ihr Arzt! Dieser hat der erst 23-Jährigen eine Art Bettruhe verschrieben. Rihanna hat den Rat von Onkel Doktor mehr oder weniger befolgt und war mal kurz in den Ferien. Die Fotos schoss sie gleich selbst und stellte sie auf Facebook (hier). Tja, pech gehabt Paparazzis.

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Riri kommt für ein weiteres Konzert am 10. Dezember nach Zürich. Hier sind die Fotos ihres letzten Bühnenauftritts im Hallenstadion –> Galerie.

Offizielle Homepage: Rihanna

DJ Teddy-O ist “Too Sexy For Zug”

DJ Teddy-O in Action
DJ Teddy-O in Action

Am Samstag rockt der Deutsche DJ Teddy-O die Lounge & Gallery in Zug. Wer es smooth mag und auf Hip Hop und R&B Sound steht, wird an der “Too Sexy For Zug”-Party definitiv auf seine Kosten kommen.

Der Teddy-O ist ja ein ziemlicher Poser. Auf seiner Page findet man Videos von ihm in Monaco mit hübschen Mädels, mit Jay-Z am Rock am Ring, es gibt Teddy-O Fanartikel zu kaufen und er versucht sich sogar als Moderator mit eigenem Youtube-Channel und interviewt da Stars wie z.B. Ja Roule…Das alles in klassischer “I-love-myself-Manier…”

Zugute halten muss man dem Kölner aber, dass er tatsächlich schon Vieles erreicht hat. Er stand mit Stars wie Eve oder Pharrell Williams auf der Bühne und hat Songs für die ganz grossen der Szene remixed. Seit fast zehn Jahren ist Teddy-O auch Resident-DJ im legendären Ibizenker Pacha… Und das wichtigste: Wo Teddy hinter den Plattentellern steht, da steppt der Bär!

…Da darf man auch ein bizzli blöffen…

Willst Du gratis an die Party? Dann mach beim WETTBEWERB mit, good luck!

Hier gibts Infos zur PARTY

Wer mehr über Teddy erfahren will, kann das hier: DJTeddy-O.com

Video: DJ Teddy-O interviewt Ja Roule:

Das seriöse & informative Openair Frauenfeld Review!

Von Coolness keine Spur! Die Temperaturen waren rekordverdächtig, die Künstler gaben sich ausgesprochen publikumsnah und die Afterpartys dauerten bis zum ersten Konzert am Folgetag: Ein Festivalerlebnis der Superlative.

Supersize-it! Am vergangenen Wochenende stellte das Openair Frauenfeld gleich zwei neue Rekorde auf: Einerseits verzeichnete die Organisation 148’000 Zuschauer und andererseits stieg das Thermometer am Samstag Nachmittag auf 37.5 Grad – wohlgemerkt am Schatten gemessen. Doch von Trägheit oder überhitzten Gemütern keine Spur. Die drei Tage verliefen ausgesprochen friedlich und die Grundstimmung war extrem ausgelassen. Dies ist allerdings wenig verwunderlich, bei all den grandiosen Bühnenshows, welche den Besuchern geboten wurden.

Am Freitag Nachmittag ging es los mit den ersten Konzerten. Während die einen sich bei körperlicher Schwerstarbeit einen abschwitzten (Zelt aufstellen), tropften andere bereits vor der Hauptbühne und erleben mit Breitbild einen schönen Einstig, mit vielen melodiösen Tracks und einer riesigen Crew, die sehr gut drauf war. Politisch etwas weniger korrekt ging es am frühen Abend mit den Berlinern Rappern K.I.Z weiter. Jungs und Mädels tanzten Pogo was das Zeug hielt und Geld konnte auch gegessen werden – allerdings nur falsche DM-Scheine. Der Abend war eingeleitet und alle hatten Hunger auf mehr.

Auf der Bühne 2 trat vor Eminems Konzert Dizzee Rascal auf und er war in Bestform: Mit seinem Backup-MC schmetterte er dem aufgeheizten Publikum einen Hit nach dem anderen entgegen – wobei er sich auch für das eine oder andere Cover nicht zu schade war. Die Masse fand es toll und alle bewegten sich zum Sound, wobei den Text des britischen Rappers wohl niemand verstand. Dafür hatte man umso mehr Spass an den interaktiven Einlagen, an denen es laut „Oye“ zu schreien galt, was etwa gleichkommt mit dem Ausruf „Yo“.

Noch bevor sein Konzert zu Ende war lösten sich seine Zuschauer aber und pilgerten zur Hauptbühne, um sich für die Attraktion des gesamten Wochenendes ein gutes Plätzchen zu schnappen. Alle wollten sie ihn sehen und scharten sich um die Hauptbühne, so dass auch die hinterste Ecke des Geländes ausgefüllt wurde. Er kam, rappte und siegte: Eminem zeigte sich von seiner allerbesten Seite und enttäuschte die Fans nicht. Die Mädels kreischten, die Jungs fluchten heftig mit und die Hände blieben während der ganzen eineinhalb Stunden oben. Aber auch Slim Shady liess nicht nach – er war durchgehend äussert präzise und sein Timing war perfekt: Er startete mit älteren Sachen und sparte sich die jüngsten Hits ganz für das Ende auf.

Für Leute die einfach nicht auf Eminem stehen (und die gibt es eben schon) ging es auf der Bühne 2 mit Nas&Damian Marley in die nächste Runde. Wer das Album „Distant Relatives“ schon kannte wurde nicht enttäuscht. Life ist die Combo noch besser als auf der Scheibe. Mit „As we enter“ gewannen sie das Publikum sogleich für sich und ihr Auftitt war der Perfekte Mix von Hits der beiden Solokünstler, den besten Tracks vom Album sowie einem unglaublich stimmungsvollen Abschluss mit „Could you be loved“. Die beiden ergänzten sich perfekt und hatten merklich Spass an der ganzen Sache. Dies war das letzte Konzert für den Abend, doch die Party fing erst richtig an. Das Volk liess sich treiben und verteilte sich auf die diversen Partyzelte oder machte draussen weiter, denn die Temperaturen schrien danach.

Gefeiert wurde nicht bis in die frühen Morgenstunden sondern wortwörtlich ohne Ende. Am Samstag Mittag lieferte Greis mit seinen Gästen eine amüsante Show. Auch Baze tauchte für ein paar Lines auf und mit Manillio performte er einen ganzen Track. Am meisten Freude bereitete allerdings das Erscheinen von Cross, der auch auf dem Album „3“ zu hören ist. Natürlich fehlten auch seine bekanntesten Songs „Global“ „Teil vo dr Lösig“ und „Teil vom Problem“ nicht. Seine Hardcore-fans die in der Mittagshitze beinahe draufgingen sangen laut mit und hatten Freude an einem Greis, der ganz in bester Stimmung war. Musste er auch bei solch einer Audienz und deshalb versprach er auch, er habe sich „etwas ins Publikum verliebt“.

Der Samstag Abend stand dann wiederum im Zeichen des zweiten Headliners Jay-Z der sich genau wie Eminem mit einer phänomenalen Bühnenshow und sehr sympathischem Auftreten in die Herzen der Zuschauer rappte. Wie schon am Abend zuvor waren eigentlich alle an diesem Konzert und gar auf der VIP-Terrasse wurde jeder Millimeter ausgenutzt. Von Starallüren keine Spur trotzt Sonnenbrille. Der “CEO des HipHops” lachte viel, sprach immer wieder mit dem Publikum und erfüllte jeden Musikwunsch, indem er keinen Hit ausliess. Zu „Emire State of Mind“ sang auch noch der letzte Zuschauer mit. Das Highlight war dann wohl aber die junge Dame, die dank ihrem Schild mit der Inschrift „It’s my Birthday“ auf die Bühne zitiert wurde, und ein Ständchen in Ehren neben Young B geniessen durfte. Sie war derart verwirrt, dass sie das Schild zuerst verkehrt rum hielt, aber in anbetracht ihrer Brüste, die alles andere als versteckt waren, wurde ihr das von der männlichen Präsenz gerne verziehen. Lustig war es allemal.

Der Hammer war auch das Konzert der Marseiller Rapper IAM. Die Stimmung hatte etwas magisches, man fühlte sich seinem Nachbarn verbunden und der leichte Regen der einsetzte war die reinste Wohltat. Auch die Franzosen liessen sich puncto Bühnenshow nicht lumpen und als sie zu „Obscure“ mit Starwars-Lichtschwertern auf die Bühne wanderten tickten die Fans für einen Moment aus. AKH trug ein Trickot der französischen Nationalmannschaft aber er lachte den ganzen Abend über so charmant, wenn er nicht gerade rappte, dass es ihm niemand übel nahm. Das Konzert wurde wie bereits vor 2 Jahren mit „demain c’est loin“ beendet; dem wohl längsten Track der Welt. Und dem Besten! Das Gewitter, welche das Festgelände streifte, brachte in der Nacht die dringend nötige Erfrischung, wobei es glücklicherweise kaum Regen gab.

Wer am Sonntag noch fit war und sich in der Thur zu etwas Abkühlung verholfen hatte, konnte am Morgen den gemütlichem Reggeae von Jahcoustix & Yard Vibes Crew geniessen, dazu Kaffee schlürfen und eine herrliche Frühstücks-Rösti verdrücken. Die Morgenstunde am Frauenfeld hatte tatsächlich Gold im Mund. Kein Anstehen vor den Essensständen, einigermassen saubere Toiletten und erstmals sah man die Wasserstationen auch, die leider etwas zu knapp ausgefallen waren. Am späten Nachmittag lieferte Diam’s mit ihrer Crew ein unerwartetes Erlebnis. Life ging die Frau noch mehr ab als erwartet. Mit ihrer herzlichen Sprechstimme ging sie immer wider auf das Publikum ein, und ihr Gitarrenspieler war der reinste Ohrenschmaus. Aber am meisten überzeugte sie mit den Showeinlagen: So warf sich am Ende die ganze Crew in idiotische Kostüme und mit viel Charme und Selbstironie brachten sie das Publikum zum lachen.

Ebenfalls eine krasse Inszenierung lieferten gleich darauf Hocus Pocus mit einer Big Band und einem 20Syl der léger von der Bühne hüpfte um seine Zuschauer zum Tanzen zu animieren. Das Publikum und Hocus Pocus verschmelzten auf ungekannte Weise und es war tatsächlich fast wie Zauberei – nur besser.

HIER geht’s zu den Fotos!

Staraufgebot am OA Frauenfeld

Vor einigen Tagen verkündete das 20minuten, dass Eminem am diesjährigen Open Air Frauenfeld auftreten werde. Der US-amerikanische Superstar ist jedoch nur einer von vielen weltweit bekannten Hip Hop-Exponenten, der dieses Jahr die Massen von der Hauptbühne herunter unterhalten wird.

Für das vom 09. – 11. Juli stattfindende Open Air sind mittlerweile 18 von insgesamt 33 Acts bestätigt. Hier eine Aufstellung der bis anhin gebuchten Acts:

Eminem, Jay-Z, Die Fantastischen Vier, Jan Delay, D12, I AM, Dizzee Rascal, Stress, Culcha Candela, Hilltop Hoods, K.I.Z, Samy Deluxe, The Knux, Wale, Greis, Breitbild, Jahcoustix & Yard Vibes Crew und Larry F.

Die 15 weiteren Bands und Musiker werden im Laufe der nächsten Woche bekanntgegeben.

Neben all diesen Live-Acts werden auch rund 100 DJs verteilt auf sechs Partyzelte vor Ort sein.

Wer an diesem Event der Superlative dabei sein möchte, sollte sich beeilen: Bereits vor Programmbekanntgabe wurden 10’000 Tickets verkauft.

Die restlichen 40’000 Tickets werden heute in den Vorverkauf gegeben (Starticket und Ticketcorner).